Die Magie der Fotografie

Camera Obscura und Fotogramm

 

Die Idee:

Bilder und Fotografien sind in unserem heutigen Leben allgegenwärtig. Unsere digitalen Ausrüstungen eröffnen uns dabei unendliche Möglichkeiten, menschliche Fantasie und Handwerkskunst bleiben dabei aber oft auf der Strecke. Wir werden zu “Sklaven” des Hightech.

 Meine ein-, zwei- oder dreitägigen Workshops mit der Camera Obscura sollen einen neuen Zugang öffnen. Mit ihren eigenen Händen, einfachem Material und ihrer Vorstellungskraft werden die Teilnehmer einzigartige Bilder kreieren und dabei den gesamten Prozess der Herstellung und Entwicklung eines Bildes erleben und neu verstehen lernen.

 Wir benutzen keine fertigen optischen Geräte, sondern bauen selber Lochkameras, mit denen wir auf klassische Weise fotografieren. Wir entwickeln Negative und Positive und sehen, wie aus dem Inneren der Kamera ein Bild entsteht. Dies ist ein Abenteuer, das die Teilnehmer niemals vergessen werden.

 

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Abenteuer mit der Camera Obscura:

Der besseren Lesbarkeit halber verwende ich im Folgenden nur die männliche Form. Selbstverständlich sind in meinen Workshops alle Geschlechter gleichermaßen herzlich willkommen.

 


Eintägiger Workshop (5 - 7 Stunden)

 
8.00-9.00 Uhr: Vorstellung der Camera Obscura und Fotogramm-Technik anhand einiger meiner Bilder, Erklärung der Arbeitsweise, kurzer Abriss der Geschichte der Fotografie.

9.00-10.00 Uhr: Jeder Teilnehmer bekommt drei Lochkameras zum Ausprobieren. Präparieren der Kameras mit Fotopapier, Anleitung zum Entwickeln in der Dunkelkammer. Herstellen eines Fotogramms mit mitgebrachten persönlichen Objekten und Entwicklung.

10.00-11.00 Uhr: Fotografieren im Freien: Portrait-Arbeit in Zweiergruppen

11.00-12.00 Uhr: Entwickeln der Negative. 15min Pause, danach Entwickeln der Positive durch Kontakt mit Glas und Weißlicht.

12.00-13.00 Uhr: Einfärben der Positive und der Fotogramme. Einige Bilder werden in Sepia getönt.

 


Arbeitsergebnis:

Am Ende des Workshops besitzt jeder Teilnehmerin 3 Positive (12x27 cm) und 3 Negative sowie 1 Fotogramm (15x30 cm)

 


Material, das jeder Teilnehmer mitbringen muss:

- Ca. 8 persönliche Objekte für das Fotogramm. Besonders gut eignen sich transparente oder halb transparente Objekte mit einer intessanten Form.

 

 

 

Zweitägiger Workshop (10 - 14 Stunden)


1. Tag:

8.00- 9.00 Uhr: Vorstellung der Camera Obscura und Fotogramm-Technik anhand einiger meiner Bilder, Erklärung der Arbeitsweise, kurzer Abriss der Geschichte der Fotografie.

9.00- 10.00 Uhr: Bau der Lochkameras aus den mitgebrachten Behältern: Das Innere schwarz anmalen, schwarze Plane für die Oberfläche schneiden, Lochblenden anbringen etc.

10.00- 11.00 Uhr: Präparieren der Kameras mit Fotopapier, Herstellen des ersten Fotogramms von einem Körperteil, z.B. von Hand, Fuß, Kopf, Haaren.

11.00-12.00 Uhr: Fotografieren im Freien. Jeder macht fünf Bilder, ein oder zwei mit den eigenen Lochkameras und andere mit meinen. Arbeiten an Porträts, Architektur Linien und Objekten.

12.00- 13.00 Uhr: Fotopapiere aus den Kameras nehmen, um sie am nächsten Tag zu entwickeln.

 


2. Tag:

8.00- 9.00 Uhr: Jeder Teilnehmerin präpariert eine 3-Löcher-Kamera und eine 4-Löcher-Kamera mit Fotopapier. Diese Kameras werden sehr speziellen Effekt haben!

9.00- 10.00 Uhr: Fotografieren im Freien – Porträts, Architektur und Objekten.

10.00- 11.00 Uhr: Entwickeln aller Negative in der Dunkelkammer. Herstellen des zweiten Fotogramms mit mitgebrachten persönlichen Objekten und mit Objekten aus der Natur wie Blättern, Sand, Blumen etc.

11.00- 12.00 Uhr: Entwickeln der Positive.

12.00- 13.00 Uhr: Färben der Positive und des Fotogramms. Einige Bilder werden in Sepia getönt.

 


Arbeitsergebnis:

Am Ende des Workshops besitzt jeder Teilnehmer 8-10 Positive (12x27) und die entsprechenden Negative sowie 2 Fotogramme (15x30 cm).

 


Material, das jeder Teilnehmer mitbringen muss:

- Jeweils 1-2 Dosen, Kisten, Schachteln o.ä. zum Bau der Lochkameras, am besten aus Metall oder Pappe. Alle Objekte brauchen einen Überzug (kann auch transparent sein).

- Ca. 8 persönliche Objekte für das Fotogramm. Besonders gut eignen sich transparente oder halb transparente Objekte mit einer intessanten Form.

 

 

 

Dreitägiger Workshop (15 - 21 Stunden)

 


1.Tag:

8.00- 9.00 Uhr: Vorstellung der Camera Obscura und Fotogramm-Technik anhand einiger meiner Bilder, Erklärung der Arbeitsweise, kurzer Abriss der Geschichte der Fotografie.

9.00- 10.00 Uhr: Bau der Lochkameras aus den mitgebrachten Behältern: (1 oder 2). Das Innere schwarz anmalen, schwarze Plane für die Oberfläche schneiden, Lochblenden anbringen etc.

10.00- 11.00 Uhr: Präparieren der Kameras zum Fotografieren, Fotopapier in die Kameras einlegen.

11.00- 12.00 Uhr: Fotografieren im Freien. Jeder macht fünf Bilder, zwei mit den eigenen Lochkameras und drei mit meinen. Arbeiten an Porträts, Architektur und Objekten.

12.00- 13.00 Uhr: Entwickeln der Negative in der Dunkelkammer. Herstellen des ersten Fotogramms von einem Körperteil und mitgebrachten persönlichen Objekten.

 

 

 

2. Tag:

8.00- 9.00 Uhr: Vorbereiten der mitgebrachten Materialien und Auftragen der Foto-Emulsion. Verschließen aller Objekte zum Trocknen in einem dunklen Schrank (oder Abstellkammer).

9.00- 10.00 Uhr: Präparieren einer 3-Löcher-Kamera und einer 4-Löcher-Kamera und zwei der eigenen Kameras zum Fotografieren. Herstellen eines zweiten Fotogramms von mitgebrachten persönlichen Objekten und Materialien aus der Natur wie Blättern, Sand, Blumen etc.

10.00- 11.30 Uhr: Fotografieren im Freien - Porträts, Architektur und Objekte.

11.30- 12.00 Uhr: Entwickeln der Negative und einiger Positive vom Vortag.

12.00- 13.00 Uhr: Nutzung der Raumfläche als Camera Obscura, die Hälfte der Gruppe ist draußen als Models, die andere ist mit mir drinnen, um Belichtungsproben für die großformatigen Bilder zu machen.

 

 

 

3. Tag:

8.00- 9.30 Uhr: Entwickeln einiger Positive auf Fotopapier und auf unterschiedlichen Materialien mit Foto-Emulsion.

9.30- 10.00 Uhr: Nutzung der Raumfläche als Camera Obscura, die Hälfte der Gruppe ist draußen als Models, die andere ist mit mir drinnen, um Belichtungsproben für die großformatigen Bilder zu machen.

10.00- 12.00 Uhr: Herstellen des großen Bildes (200x125 cm) mit der Hälfte der Gruppe draußen und Entwickeln mit der Gesamtgruppe.

12.00-13.00 Uhr: Färbung der Positive und der Fotogramme, manche erhalten Sepia-Tönung.

 


Arbeitsergebnis:

Am Ende des Workshops besitzt jeder Teilnehmer 12-15 Positive (12x 27 cm) auf Papier und anderen Materialien und die entsprechenden Negative sowie 2 Fotogramme (15x30 cm).

Pro Gruppe entsteht 1 großes Positiv (300x125 cm) und das entsprechende Negativ. Das große Bild könnte zum Beispiel in der Schule verbleiben.

 


Material, das jeder Teilnehmer mitbringen muss:

- Jeweils 1-2 Dosen, Kisten, Schachteln o.ä. zum Bau der Lochkameras, am besten aus Metall oder Pappe. Alle Objekte brauchen einen Überzug (kann auch transparent sein).

- Ca. 8 persönliche Objekte für das Fotogramm. Besonders gut eignen sich transparente oder halb transparente Objekte mit einer intessanten Form.

- 2 unterschiedliche Materialien (je ca. 15x30 cm) zur Bearbeitung mit Foto-Emulsion. Geeignet sind weißer Karton (200g/m²), unbehandeltes Holz, Edelstahl, ein weißes T- Shirt, weiße oder ungefärbter Baumwollstoff, Seide, Leinwand etc.

 

 

 

Hinweis für alle Workshops:

 


Ich brauche ungefähr 4-5 Stunden, um den Raum und das Material für den Workshop vorzubereiten und die gleiche Zeit, um am Ende aufzuräumen.

 


Kosten der Workshops:

 


Eintägiger Workshop: 380 € + Materialkosten (10 € pro Person)

Zweitägiger Workshop: 760 € + Materialkosten (18 € pro Person)

Dreitägiger Workshop: 1140 € + Materialkostn (24 € pro Person)